Das iPhone als Stadtplan

Das iPhone als Stadtplan

Seit im Jahr 2007 das iPhone auf den Markt kam, und die Apps mit auf den Weg brachte, gibt es mittlerweile kaum noch Situationen im Alltag, die nicht durch das „kleine Wunder“ iPhone bewältigt werden können. Ob intelligente Lichtsteuerung oder Navigationssystem, der Apple App Store bietet für jede erdenkliche Notsituation das Richtige an. Dazu zählen auch die sogenannten Stadtplan-Apps, welche den alt-bewährten ADAC-Atlas überflüssig machen. Mittels einer solchen App fällt die Orientierung in einer fremden Stadt, vor allem in Metropolen, viel einfacher, egal ob zu Fuß oder mit dem Auto. Mit Hilfe solcher Apps wird es denkbar einfach das nächste Familienhotel oder ein Hotel in Innsbruck zu finden. Doch wie bei so vielen App-Varianten gibt es auch hier signifikante Unterschiede in Sachen Handhabung und Nützlichkeit. Also stellt sich die Frage, welche Apps wirklich helfen:

tripwolf – Der Reiseführer mit Stadtplan

tripwolf bezieht sich auf die renommierten „Marco Polo“- und „Footprint“-Reiseführer und nutzt deren Datenbank. Die reine App an sich ist kostenlos. Jedoch zahlt man für die einzelnen Stadtpläne 4,99 EUR pro Stück. Amsterdam ist kostenlos erhältlich. Die App besitzt zudem eine integrierte Hotelbuchungsfunktion. Die 2.3 Version vom 02.03.2012 ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch erhältlich. Insgesamt ist die App bei Nutzern sehr beliebt, da ihr Interface intuitiv zu bedienen ist, und neben dem Stadtplan, auch noch interessante Informationen über bestimmte Sehenswürdigkeiten zu lesen sind.

Handy Stadtplandienst von Envi.com

Diese App gilt als Erste ihrer Art und ist schon seit 2007 erhältlich und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neben dem iPhone ist sie auch für den iPod Touch erhältlich. Auch hier müssen die entsprechenden Karten zusätzlich gekauft werden. Im Gegensatz zu tripwolf sind nur deutsche Großstädte im Angebot. Zudem kann man sich noch Pläne der Großräume München, Hamburg und Berlin zulegen. Während die „normalen“ Stadtpläne lediglich 5,99 EUR kosten, sind die Großraumpläne vier Euro teurer. Zwar besitzt diese App keinen Reiseführer-Charakter, jedoch ist sie vor allem in Sachen Straßenregister und Hausnummer sehr übersichtlich und bietet einen schnellen Zugriff. Das Layout ähnelt stark einem ADAC-Atlas. Im Kundenvergleich kommt es trotz des höheren Preises sehr gut weg, da vor allem die Qualität der App sehr stark erkennbar ist.

Google Maps – Die kostenlose App

Nimmt man es ganz genau, so kann auch Google Maps als App bezeichnet werden. Nicht gerade selten greifen Leute auch via iPhone auf den Stadtplaner der weltbekanntesten Suchmaschine zurück. An sich muss zu Google Maps nicht viel gesagt werden, allerdings ist es vor allem für Smartphones bzw. für das iPhone nicht geeignet. Qualitativ sind die beiden vorher genannten Apps einfach im Vorteil. So sind die Straßenkarten besser angelegt, und das Interface ist benutzerfreundlicher. Einziger Vorteil von Google Maps ist die Tatsache, dass es vollkommen kostenlos ist. Fazit: Höchstens zum einmaligen Gebrauch geeignet, ansonsten lohnt sich doch eher eine kostenpflichtige App.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die beiden oberen Apps definitiv für den Alltagsgebrauch geeignet sind. Die Tatsache, dass tripwolf sich auch auf internationale Städte bezieht, bringt einen Vorteil. Somit dient sie vor allem während eines Urlaubes in einer Metropole als idealer mobiler Reiseführer. Der Handy Stadtplandienst von Envi.com ist zwar qualitativ wertvoller, jedoch beinhaltet er nur nationale Städte im Angebot.

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