Das iPhone feiert Jubiläum

Das iPhone feiert Jubiläum

Es ist fünf Jahre her, als ein Telefon der anderen Art die Mobilfunkwelt eroberte und damit für eine Revolution sorgte. Das iPhone wird fünf Jahre alt. Damals wurde die erste Generation stolz vom inzwischen verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs vorgestellt. Bereits mit der Markteinführung gewann das erste iPhone die Herzen zahlreicher Technikfreaks. Besonders revolutionär am Smartphone war das Touch-Display, das nunmehr für die Navigation verantwortlich sein sollte, sowie eine einzige Taste, die für die Verwendung der restlichen Funktionen gedacht war.
Dabei rechnete Apple selbst noch nicht einmal mit einem solchen Erfolg seiner neuesten Mobilfunkerfindung. In den ersten zwei Jahren wollte man weltweit rund zwei Millionen iPhones absetzen, was einem allgemeinen Marktanteil von einem Prozent entsprechen würde. Doch bereits mit der Veröffentlichung und Bereitstellung des Smartphones am ersten Tag in den firmeneigenen Shops wusste man, dass diese Verkaufsprognosen viel zu gering angesetzt waren. Vor allem in New York City erfreute sich das erste iPhone einem Boom, der zu Schlangen von mehr als hundert Metern führte, etwa im Shop in der 5th Avenue.

Doch nicht nur sich selbst tat Apple mit der Veröffentlichung des iPhones einen Gefallen. Dank der nunmehr immer bequemer werdenden Möglichkeit, mit dem Gadget von unterwegs aus im Internet zu surfen, ergab sich für die gesamte Mobilfunkbranche eine neue Einnahmequelle. Daten-Flatrates stellen seither eine der beliebtesten Vertragsformen von Mobilfunkanbietern dar. Auch die Politik musste darauf reagieren, wie etwa die EU-Gesetze zu den Daten- und Roaming-Gebühren im Ausland zeigen. Denn immer mehr Menschen wollten auch im Urlaub mobil mit ihrem iPhone unterwegs sein.

Heutzutage kann man sich die Welt nicht mehr ohne iPhone vorstellen. Unzählige große und kleine Unternehmen nutzen die Plattform als Marketinginstrument, etwa um sich selbst und die eigenen Dienstleistungen der Öffentlichkeit vorzustellen. Man kann beispielsweise im Streetwear Shop von unterwegs seine Einkäufe tätigen. Ein weiteres Beispiel sind Organisationsabläufe in der Reisebranche. Veranstalter, Fremdenverkehrsämter, Airlines und Hotel-Portale bzw. Hotel-Ketten bieten ihren Gästen die Möglichkeit, durch Smartphones Reservierungen zu tätigen, sich über die Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Destination zu erkundigen oder einen Check-In vor Ankunft im Flughafen durchzuführen.

Anderen Branchen, etwa den Navigationsherstellern, schadete das iPhone zunächst, da ein Navigationssystem dank der entsprechend integrierten Funktion im Smartphone bereits genutzt werden kann, jedoch sprangen innerhalb der letzten Jahre auch diese Anbieter auf den Trendzug auf, und bieten inzwischen ebenfalls entsprechende Apps an. Ein Beispiel hierfür stellt etwa TomTom dar.

Veröffentlicht in Allgemein

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